Wie schaffe ich es auf raffinierten Zucker zu verzichten?

Gehörst du auch zu denen, die ungesunde Sweets lieben? Dann bist du hier genau richtig!

Seien wir mal ehrlich. Lieben wir nicht alle diese Twix, Duplos, M&Ms dieser Welt?

Als mir bewusst wurde, wie ungesund Industriezucker für meine Gesundheit ist, war mir klar, dass der Weg zu einem gesünderen Leben kein einfacher sein wird. Ich liebe Schokolade mit allem, was dazu gehört. Früher war es für mich kein Problem, eine Tafel Schokolade an einem Abend zu vernaschen. Aber zu viel Zucker ist nicht nur schlecht für unsere Gesundheit. Zucker hat auch viele Kalorien und vermittelt kein sättigendes Gefühl.  Somit isst man meistens mehr, als man eigentlich möchte.

 

Wie stelle ich meine Ernährung um, ohne Heißhungerattacken oder Allüren zu bekommen?

1. Zunächst einmal sollte man sich schonend bewusst machen, wo Zucker tatsächlich überall enthalten ist. Meine erste Tour durch den Supermarkt offenbarte mir, dass in fast allen Produkten, die ich gern aß, Zucker enthalten war. Sogar in meinem vermeintlich gesundem Brot. Erstaunlich, wo überall mit Zucker gearbeitet und wie die Konsumenten darüber keinerlei Kenntnis haben. Ich musste also viele Lebensmittel aus meinem Leben streichen und durch andere ersetzen.  

2. Meine gesunden und vor allem natürlichen Alternativen zum Industriezucker lauten: Ahronsirup, Dattelsirup und Kokosblütenzucker.  Diese punkten vor allem mit den enthaltenen Mineralstoffen, wie Eisen, Kalzium und Zink und sind zudem vergleichsweise kalorienarm. Dattelsirup soll sogar schneller antibakteriell wirken, als Manuka Honig. Das Gute an diesem Projekt ist, dass man sich intensiv mit seiner Ernährung beschäftigt, mit jedem einzelnen Produkt,  mit dem man seinen Körper regelmäßig nährt. Eine Regel hat sich in dieser Zeit bewährt gemacht: Lange Zutatenlisten schaffen es mittlerweile kaum noch in meinen Einkaufswagen. Je natürlicher das Produkt ohne unnötige Zusatzstoffe, desto besser.

„Je natürlicher das Produkt ohne unnötige Zusatzsstoffe, desto besser.“

3. Dattelsirup, Kokosblütenzucker und Ahornsirup ziehen zu Hause bei mir ein. Bereite ich nun Gerichte in der Küche zu, experimentiere ich mit den natürlichen Zuckersorten und nehme tendenziell die Hälfte weniger, als vom Industriezucker. Das ist gut, um sich erst einmal heranzutasten und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel Zucker man überhaupt in seinem Leben braucht. Schokolade ersetze ich durch Zartbitter mit hohem Kakaoanteil oder stelle sie selbst her. 

4. Das Frühstück ist der wichtigste Part des Tages. Hier neigen die meisten dazu, viel zu süß in den Tag zu starten, daher kreiere ich ein neues Ritual, das das folgende Alte ersetzt: Croissants mit Marmelade. 

Seien wir mal ehrlich, der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Versuchen wir uns von einer Angewohnheit zu verabschieden, sind wir erfolgreicher, wenn wir eine neue kreieren. Meine neue heißt: Porridge und das in allen (auch süßen) Varianten. Der Haferbrei ist eine Nährstoffbombe und macht nicht nur lang satt, sondern lässt sich auch beliebig mit Toppings aufwerten. Mein Favorit: Porridge mit Kakaonibs, Bananenscheiben, Ahornsirup und garniert mit etwas hausgemachtem Granola. 

5. Jetzt heißt es nur noch dranbleiben. Ich bin nach 1 Jahr nochmal schwach geworden und hab zu einer Süßigkeit am Kiosk gegriffen. Schuld war ein Zugausfall und kein greifbarer, gesunder Snack weit und breit. Nach dem ersten Bissen verzog ich das Gesicht. Mein Lieblingsriegel von damals schmeckte mir nicht mehr. Er war viel zu süß!

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